So den Immobilienwert mit dem Vergleichswertverfahren ermitteln
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Ein passender Angebotspreis entscheidet oft darüber, wie schnell und erfolgreich eine Immobilie verkauft wird. Um diesen bestimmen zu können, ist eine professionelle Immobilienbewertung nötig. Eine Möglichkeit ist das Vergleichswertverfahren. Doch wie funktioniert das genau und welche Immobilien kommen für dieses Verfahren in Frage?
Im Vergleichswertverfahren steht der tatsächliche Immobilienmarkt im Vordergrund. Anstatt sich auf theoretische Modelle zu verlassen, analysieren Makler und Gutachter die realen Verkaufspreise in der Region. Diese Informationen stammen aus notariell beurkundeten Kaufverträgen und werden von Gutachterausschüssen systematisch erfasst und ausgewertet. Auf diese Weise wird deutlich, welche Preise Käufer derzeit bereit sind zu zahlen.
Optimal für Eigentumswohnungen und Reihenhäuser
Das Vergleichswertverfahren ist besonders geeignet für Immobilien, die häufig den Besitzer wechseln. Dazu zählen in erster Linie Eigentumswohnungen und Reihenhäuser. Bei klassischen Einfamilienhäusern ist diese Methode meist nur in aktiven Wohngebieten sinnvoll, wo es ausreichend Vergleichsobjekte gibt, um einen realistischen Preis abzuleiten.
Anders verhält es sich bei sehr individuellen Immobilien. Außergewöhnliche Häuser, spezielle Lagen oder große Grundstücke sind oft schwer vergleichbar. In solchen Fällen reichen die vorhandenen Daten nicht aus, und es werden zusätzliche Bewertungsmethoden herangezogen, um den Wert präziser zu bestimmen.
In Städten liefert das Vergleichswertverfahren in der Regel präzise Ergebnisse, da dort viele Verkäufe stattfinden. In kleineren Gemeinden, wie zum Beispiel in der Region Freiburg, stehen oft weniger Vergleichsdaten zur Verfügung. Hier ist die Erfahrung eines Maklers, der den lokalen Markt genau kennt, besonders wichtig, um die Preise richtig einzuordnen. Erik Beudeker, Geschäftsführer von Beudeker Immobilien GmbH, erklärt: „In einer Stadt wie Freiburg ist es entscheidend, den Markt genau zu kennen, um fundierte Preisbewertungen abgeben zu können.“
Individuelle Unterschiede: Jeder Vergleich erfordert Anpassungen
Auch wenn reale Verkaufspreise die Basis bilden, gleicht keine Immobilie der anderen. Selbst Häuser in derselben Straße können erhebliche Unterschiede aufweisen. Der Zustand, durchgeführte Renovierungen, die genaue Lage oder die Ausstattung beeinflussen den Wert oft stärker als erwartet.
Deshalb werden Vergleichspreise stets angepasst. Ein frisch renoviertes Haus kann deutlich mehr wert sein als ein ähnliches Objekt mit Sanierungsbedarf. Eine bessere Lage, ein moderner Grundriss oder eine hochwertige Ausstattung können den Preis erhöhen. Umgekehrt führen Mängel oder eine weniger gefragte Lage zu Abschlägen. „Jede Immobilie hat ihre eigenen Besonderheiten, die bei der Preisfindung berücksichtigt werden müssen“, betont Erik Beudeker.
Eine fundierte Wertermittlung kombiniert aktuelle Vergleichsdaten mit praktischer Erfahrung. Nur wenn beide Faktoren zusammenwirken, entsteht ein Angebotspreis, der am Markt Bestand hat und das volle Potenzial der Immobilie ausschöpft. Erik Beudeker fügt hinzu: „Es ist unser Ziel, einen Preis zu finden, der sowohl den Marktgegebenheiten als auch den individuellen Eigenschaften der Immobilie gerecht wird.“
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Hinweise:
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
Chiffre: MKT_VER_7
